Lichttherapie

Die Lichttherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, welche die heilende Wirkung von Licht nutzt. Das Licht dringt tief in Haut, Muskeln und Gewebe ein und erreicht dort die Zellen. Anders als bei Sonnenlicht werden hierbei keine schädlichen UV-Strahlen verwendet.

Licht ist nicht nur eine Quelle der Helligkeit, sondern auch eine Form von Energie, die tief in biologische Prozesse eingreifen kann. Licht ist Frequenz und Frequenzen haben unterschiedliche Farben und Wellenlängen. Diese Wellenlängen werden in Nanometern (nm) gemessen.

Entscheidend für die Lichttherapie ist die Frage, was sie bewirken soll:
Kurzwelliges Licht ist blau bzw. grün, hat eine Wellenlänge von 380-550 nm und dringt kaum tiefer als 0,5 mm in die Haut ein. Es eignet sich vor allem für akute Oberflächenbehandlungen und wirkt antibakteriell.

Rotlicht, also ein sichtbares Rot, hat eine Wellenlänge von 600-700 nm und dringt etwa 1-3 mm tief in das Gewebe ein. Es eignet sich hervorragend zur Wundheilung, Schmerztherapie und ist entzündungshemmend im Bereich der Haut und des oberflächlichen Bindegewebes.

Nahes Infrarotlicht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar, hat eine Wellenlänge von 700-900 nm und dringt bis zu 6-7 mm in tieferliegende Strukturen ein wie Muskelfasern, Sehnen, Gelenke und periphere Nerven. Es erhöht die ATP-Produktion (Zellen arbeiten effizienter), beschleunigt den Zellstoffwechsel und unterstützt die Regeneration.





 

 
 
 
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